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Pflegebeauftragte fordert Bund und Länder

Pflegereform: Wer zahlt den wachsenden Eigenanteil?

Pflegereform: Wer zahlt den wachsenden Eigenanteil?

Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), fordert Maßnahmen zur Entlastung von Pflegebedürftigen. (Archivbild)

Die Kosten für einen Platz im Pflegeheim steigen unaufhaltsam. Pflegebevollmächtigte Katrin Staffler (CSU) sieht nun Bund und Länder in der Pflicht, die finanzielle Last für Pflegebedürftige zu senken. Insbesondere Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) soll nach ihren Worten aktiv werden, um die steigenden Eigenanteile abzufedern. Dies sei eine Frage der Gerechtigkeit und sozialen Verträglichkeit.

Kosten explodieren – Pflegebedürftige unter Druck

Die Sorgenfalten werden tiefer: Die Eigenanteile für Pflegeheimbewohner klettern weiter in die Höhe. „Das kann so nicht weiter gehen“, mahnt Katrin Staffler, die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Bei einem aktuellen Durchschnitt von 3.245 Euro monatlich aus eigener Tasche verweist sie auf die schwere Bürde für viele Pflegebedürftige und ihre Familien. Alleine könnten viele das kaum noch stemmen.

Nationale und regionale Verantwortung gefordert

Staffler sieht die Verantwortung klar verteilt. Einerseits müssten die Bundesländer ihren Beitrag leisten und stärker in die Finanzierung von Investitionskosten eintreten. Andererseits sei auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) am Zug. Konkrete Vorschläge wie die Finanzierung der Ausbildung von Pflegefachkräften aus Steuermitteln nennt die CSU-Politikerin als mögliche Lösungsansätze. Das Ziel: Die finanzielle Last der Eigenanteile auf breitere Schultern verteilen, um eine gerechtigkeits- und sozialverträgliche Lösung zu schaffen.

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