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DAX legt zu

Frankfurt am Main: Dax erreicht neues Allzeithoch

Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Frankfurt am Main – Der Börsenhandel in der Mainmetropole bewegte sich im Tagesverlauf ruhig. Der Dax legte leicht zu und markierte kurzzeitig ein neues Allzeithoch, bevor er im späten Geschäft wieder etwas nachgab. Anleger beobachten den Einfluss globaler Daten auf den heimischen Konsum und Investitionen. Für Verbraucher bedeuten steigende Energiepreise und Inflationszahlen spürbare Alltagsfolgen.

Frankfurt am Main – Börsenlage

Der Dax legte im Xetra-Handel moderat zu und schloss bei 25.421 Punkten, mit einem Zwischenhoch von rund 25.508 Punkten. Die Bewegung zeigt, wie frisches Geld in den Aktienmarkt fließt und die Stimmung in der Region prägt.

„Zum Jahresbeginn fließt weiter frisches Geld in den Aktienmarkt und treibt den Dax auf das sechste Allzeithoch am achten Handelstag des Jahres“, erläuterte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Spielt die Statistik also auch in diesem Jahr mit und sind die ersten Tage eine Blaupause für den Rest des Jahres, steht der deutsche Leitindex vor seinem vierten Bullenjahr in Folge. Auch nach drei überdurchschnittlich starken Börsenjahren sieht die Mehrheit der investierten Anleger keinen Grund, jetzt aus dem Markt auszusteigen, auch weil sie sich wegen ihrer langfristigen Orientierung an keine Korrektur in der Vergangenheit mehr wirklich erinnern kann.“

Für den Sprung auf die neue Bestmarke hatten am Nachmittag die Inflationsdaten aus den USA gesorgt. Mit 2,7 Prozent in der Gesamt- und 2,6 Prozent in der Kernrate steigen die Preise in den USA zwar immer noch deutlich über dem Zielwert der Notenbank, weshalb das Pendel auf jeden Fall nicht in Richtung einer nächsten Zinssenkung ausgeschlagen hat.

Auswirkungen auf Verbraucher

Der Energiepreisbereich zog weiter an: Eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im Februar kostete 31 Euro, was die Kosten eines Haushaltsverbrauchs erhöht. Sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben, würden voraussichtlich rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde inklusive Nebenkosten entstehen.

Der Ölpreis legte zu: Brent kostete am Nachmittag 65,70 US-Dollar pro Fass.

Marktausblick

Die europäische Gemeinschaftswährung schwankte: Ein Euro kostete am Nachmittag 1,1636 US-Dollar. Anleger bleiben vorsichtig, weil sich Zinserwartungen und Inflationsdaten in den kommenden Wochen weiter verdichten könnten.

Analysten rechnen mit weiterer Volatilität, bleiben aber optimistisch, dass sich das investierte Kapital langfristig auszahlen könnte.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt

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