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Iran-Proteste: Tote und Festnahmen

Teheran: Tote bei Iran-Protesten steigen auf mindestens 116

Iran (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Protestwelle im Iran hat sich fortgesetzt. Augenzeugen berichten von verstreuten Kundgebungen in Teheran und weiteren Städten, während Sicherheitskräfte das Geschehen hart kontrollieren. Menschenrechtsorganisationen erhöhen die Warnungen vor massiver Repression. Trotz Internetblockaden bleibt international Kritik bestehen, während die wirtschaftliche Krise die Bevölkerung weiter belastet. Oppositionelle Stimmen fordern unabhängige Untersuchungen. Dringlich weltweit.

Proteste in Teheran und im ganzen Land

Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 116; sieben der Getöteten waren unter 18 Jahren, vier Personen – darunter medizinisches Personal – gehörten nicht zu den Protestierenden. Die meisten Todesfälle entstanden durch scharfe Munition oder Gummigeschosse aus nächster Nähe. Festnahmen kletterten auf 2.638; 628 Personen konnten identifiziert werden, 2.010 wurden in Massenverhaftungen erfasst.

Augenzeugen schildern, dass Proteste in Teheran größtenteils aus verstreuten, kurzen Versammlungen bestanden. Sicherheitskräfte waren massiv präsent; Berichte über Überwachungsdrohnen und Bewegungen von Einsatzkräften nahe Protestorten deuteten auf anhaltende Überwachung hin. HRA meldete Proteste in dutzenden Städten.

Trotz einer anhaltenden Internetsperre arbeiten einige regierungsnahe Medien wieder und verbreiten Bilder von Auseinandersetzungen. Menschenrechtsorganisationen widersprechen und weisen auf brutales Vorgehen hin. Am 28. Dezember hatte die Welle in Teheran begonnen, ausgelöst durch den Zusammenbruch der iranischen Währung; der Rial ist praktisch wertlos geworden und die Versorgungslage verschlechtert sich.

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