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Langzeitarbeitslosigkeit steigt weiter

Berlin: Zahl der Langzeitarbeitslosen steigt auf über eine Million

Jobcenter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

In der kalten Abendluft spüren Pendler den Alltag. Die Bundesregierung meldet neue Langzeitarbeitslosen-Zahlen. Im November 2025 waren bundesweit 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr arbeitslos, 36,1 Prozent aller Arbeitslosen. Die Daten stammen aus einer Regierungsvorlage, über die Bild berichtet.

Arbeitsmarktzahlen im Überblick

Bundesweit stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen im November 2025 auf mehr als eine Million. Die Bundesregierung bestätigt, dass 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr arbeitslos gemeldet sind. Das entspricht 36,1 Prozent aller Arbeitslosen. In Alltagssprache bedeutet das: Familien und Pendler spüren die Folgen längerer Bewerbungsphasen, weniger Planungssicherheit und den Druck, beruflich neu starten zu müssen.

Ausländische Langzeitarbeitslose besonders betroffen

Besonders deutlich ist der Anstieg bei Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit: 32,7 Prozent der Langzeitarbeitslosen verfügen über keinen deutschen Pass. Die Daten stammen aus einer Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion, über die Medien berichten.

Finanzielle Leistungen an Langzeitarbeitslose

2024 zahlte der Staat 3,26 Milliarden Euro Bürgergeld an ausländische Langzeitarbeitslose (ohne Kosten für Wohnung, Gesundheitsversorgung oder Rentenfolgen). Insgesamt beliefen sich die Zahlungsansprüche langzeitarbeitsloser erwerbsfähiger Leistungsberechtigter nach SGB II in dem Jahr auf 9,91 Milliarden Euro. Diese Größenordnungen zeigen die Tragweite für Kommunen, Jobcenter und Haushalte. Auftragsplus der Industrie.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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