Untersuchungsaufbau und Ergebnisse
Im Rahmen der Studie beobachteten Forscher zwei Wochen lang 237 Probandinnen und Probanden im Alter von 18 bis 29 Jahren. Die Teilnehmenden dokumentierten mehrmals täglich, wann sie bewusst Abstand von digitalen Geräten nahmen – etwa durch das Weglegen des Handys oder das Stummschalten von Benachrichtigungen – und wie sie sich dabei fühlten. Insgesamt wurden mehr als 12.000 solcher Situationen ausgewertet.
Wert der Freiwilligkeit
Entscheidend sei die Freiwilligkeit, so Alicia Gilbert. „Basiert die Digital Disconnection auf einer eigenen Entscheidung oder wird sie als solche wahrgenommen, ist der Benefit für das Wohlempfinden höher“, sagte die beteiligte Forscherin Alicia Gilbert. Werde der Verzicht dagegen erwartet oder vorgeschrieben, könne sich dies sogar negativ auf die Stimmung auswirken. Die Studie wurde im Fachjournal „Communication Research“ veröffentlicht.
Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt
