Auswirkungen auf den Alltag
Der Angriff auf das Stromnetz in Berlin hat gezeigt, wie verletzlich das System gegen Sabotage ist. In vielen Bezirken werden Alltagsfragen zu Notvorräten, Notstrom und längeren Ausfällen aktuell thematisiert. Die Situation macht deutlich, dass schnellere Reaktionsmöglichkeiten der Städte nötig sind. Krisen erfordern Handeln.
Die Grünen fordern Investitionen in den Schutz kritischer Infrastruktur. Laut ihrer Auffassung stünden Mittel bereit, auch über das Infrastruktur-Sondervermögen. Die Politik müsse Bevölkerung und Einrichtungen besser auf hybride Bedrohungen vorbereiten, damit Schulen, Vereine und Hilfsorganisationen helfen können.
Vorbilder aus dem Ausland
In den baltischen Staaten und Skandinavien sei die Vorsorge weiter. Die Gesellschaften üben regelmäßig in Schulen, öffentlichen Übungen und der Einbindung von Hilfsorganisationen. Davon könne Deutschland profitieren. Extrem-Winter: Das ist jetzt wichtig und Sicher unterwegs bei Schnee und Glatteis.
Was bedeutet das für Berlin?
Für die Hauptstadt bedeutet das, dass Reaktionspfade schneller nutzbar sein sollten. Kommunen brauchen klare Anträge, Finanziers Optionen und Zugang zu Ressourcen. Bürgerinnen sollten einfache Notfallvorräte prüfen und lokale Hilfsangebote kennen. Krisenmanagement muss besser sichtbar werden, damit der Alltag weniger beeinträchtigt wird.
Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt
