Schwere Entscheidung mit bitterem Nachgeschmack
Die Entscheidung ist gefallen: Horst Steffen ist nicht mehr Cheftrainer von Werder Bremen. Am Sonntagvormittag teilte der Verein mit, dass die Trennung mit sofortiger Wirkung vollzogen wird. Die Ergebnisse der jüngsten Vergangenheit, allen voran die anhaltende Sieglosserie, haben die Vereinsführung zum Handeln gezwungen.
Geschäftsführer Clemens Fritz sprach von einer „schweren Entscheidung“. Er betonte aber auch die fehlende Überzeugung, dass Steffen den erhofften „Turnaround“ noch schaffen könne. Die sportliche Bilanz unter Steffen liest sich ernüchternd: In 20 Bundesligaspielen standen vier Siege, sieben Unentschieden und neun Niederlagen zu Buche. Aktuell rutschte der Traditionsverein auf den 15. Tabellenplatz ab.
Interimslösung und Trainersuche laufen
Die Nachfolge von Steffen ist zurzeit noch ungeklärt. Bis ein neuer Coach gefunden ist, sollen die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß die Mannschaft kommissarisch betreuen. Fritz kündigte an, dass man sich nun „die nötige Zeit“ nehmen wolle, um die „beste Lösung für Werder“ zu finden. Steffen war im Sommer von der SV Elversberg an die Weser gewechselt.

