Investition steigt auf drei Milliarden Dollar

VW-Werk in South Carolina wird teurer als geplant

Foto: Volkswagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Volkswagen muss für sein neues Autowerk im US-Bundesstaat South Carolina deutlich tiefer in die Tasche greifen als ursprünglich angekündigt. Die Gesamtkosten steigen um eine Milliarde auf nun drei Milliarden Dollar. Eine Sprecherin bestätigte die erhöhte Summe und nannte auch einen wesentlichen Grund für die Anpassung.

Kostensteigerung bestätigt

Volkswagen setzt auf eine „Produktionsstätte von Weltklasse“ für seine neue Pick-up-Tochter Scout. Nun steigt die geplante Investitionssumme für das Werk in South Carolina erheblich. Statt der ursprünglich kommunizierten zwei Milliarden Dollar sollen es nun drei Milliarden Dollar werden.

Eine Unternehmenssprecherin bestätigte die „aktualisierte Zahl“. Die zuvor genannten zwei Milliarden Dollar seien lediglich eine „garantierte Mindestinvestition“ gewesen, teilte sie mit. Die nun höhere Summe spiegele die ambitionierte Vision für die Produktionsstätte wider.

Zuliefererpark treibt Kosten

Ein wesentlicher Faktor für die Anpassung der Bausumme ist die geplante Erweiterung des Werksgeländes um einen „300 Millionen Dollar teuren Zuliefererpark vor Ort“. Dieser soll die Effizienz steigern und gleichzeitig lokale Arbeitsplätze schaffen. Bereits im September war die Errichtung dieses Parks angekündigt worden. Laut Unternehmensangaben verlaufe der Bauprozess planmäßig.

Auch lokale Wirtschaftsförderer in der Region um Columbia bestätigen die neue Gesamtsumme. Scout informierte die Columbia Area Development Partnership (CADP) vergangene Woche über die angepassten Pläne. CADP-Präsident Jeff Ruble erwartet „enorme Effekte auf die örtlichen Steuereinnahmen“. Die massiven Investitionen und die neu geschaffenen Arbeitsplätze würden die Region „transformieren“.