Preisauftrieb bei VW/Audi 2026

Stuttgart: VW- und Audi-Händler erwarten 2026 steigende Autopreise

Foto: Audi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Autofahrer in der Region bemerken den Preisdruck schon heute. Die VW- und Audi-Händler in Stuttgart rechnen auch im kommenden Jahr mit höheren Listenpreisen. Zinssteigerungen, teurere Energie und zusätzliche Auflagen treiben die Kosten, während die Konkurrenz um Kundschaft kämpft. Gleichzeitig soll Leasing der wichtigste Weg in Richtung Elektromobilität bleiben, weil die monatliche Rate mehr zählt als der Listenpreis.

Preisdruck treibt Preise nach oben

Die VW- und Audi-Händler in Stuttgart berichten weiter steigenden Preisen. Hohe Zinsen, gestiegene Energie- und Personal­kosten sowie strengere Auflagen drücken die Rendite. Die Betriebe arbeiten heute mehr, dokumentieren mehr und berichten mehr, doch am Ende bleibt weniger hängen. Trotzdem rechnen Händler damit, dass Listenpreise weiter leicht steigen.

Leasing wird wichtiger

Für Elektroautos kommt der Absatz oft über Leasing zustande. Die monatliche Rate zählt mehr als der Listenpreis, weshalb Leasingkonditionen entscheidend sind. Sauer-Wagner erwartet 2026 eine Annäherung der Leasingraten von Elektro- und Verbrenner-Modellen, was den Umstieg erleichtern könnte.

Preisanpassungen bei VW und Audi

Zuletzt hob VW die Preise im August um 1,5 Prozent an, während Audi die Preise der Verbrenner im November um rund zwei Prozent erhöhte. Die Modelle bleiben teils ausgespart, während der EV-Bereich auf neue Finanzierungsmodelle setzt. Die Entwicklung bleibt im Tagesverlauf unberechenbar, aber die Tendenz geht weiter nach oben.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt