CDU-Politiker schlägt Italien-Modell vor
Spahn will mit Steuer-Trick Top-Gründer anlocken
Finanzamt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Jens Spahn, Chef der Unionsfraktion, setzt auf steuerliche Anreize, um Gründer und Investoren aus dem Ausland nach Deutschland zu holen. Er hält es für notwendig, attraktive Bedingungen zu schaffen, damit ausländische Talente und Kapital hierzulande eine neue Heimat finden. Ein Vorbild könnte Italien sein, das solchen Rückkehrern steuerliche Vorteile bietet.
Spahn sieht dringenden Bedarf
Es fehle an Innovations- und Unternehmergeist in Deutschland, so Spahn. Die Konkurrenz schläft nicht. Italien locke bereits erfolgreiche Gründer aus den USA mit attraktiven steuerlichen Vorteilen für die ersten Jahre.
Diese Strategie, so Spahn laut dem „Handelsblatt“, sei auch für Deutschland denkbar. „Technisches Knowhow, Gründergeist und Investoren ins Land zu locken, finde ich klug.“
Der CDU-Politiker räumt ein, dass ein solches Modell in der aktuellen Koalition schwierig durchzusetzen sein könnte. „In Deutschland führen solche Vorschläge gern zu reflexhafter Ablehnung, das weiß ich“, sagte Spahn.
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