Drogenfahrt eskaliert nach Kontrolle
Am Spätnachmittag des 21. November 2025 fiel einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Eberbach ein Audi A3 auf dem Parkplatz des örtlichen Fußballplatzes auf. Das Fahrzeug stand mit laufendem Motor, was die Aufmerksamkeit der Beamten erregte. Doch anstatt sich einer möglichen Kontrolle zu stellen, wählte der 19-jährige Fahrer die Flucht. Mit hoher Geschwindigkeit setzte er sich von den Polizisten ab.
Verfolgung durch Moosbrunn und Schönbrunn
Die anfängliche Beobachtung entwickelte sich rasch zu einer Verfolgungsjagd. Der junge Mann ignorierte die Anhaltezeichen des Streifenwagens und beschleunigte seinen Audi A3. Seine Fahrt führte ihn mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch Moosbrunn und weiter in Richtung Schönbrunn. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, um den flüchtigen Fahrer und mögliche Gefährdungen für Unbeteiligte zu unterbinden.
Unfall im Waldweg offenbart Drogenkonsum
Die riskante Fahrt fand ein abruptes Ende in der Heinbuchenstraße in Schönbrunn. Dort bog der Fahrer in einen Waldweg ein, wo er nach kurzer Strecke über unbefestigten Boden die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Audi A3 prallte gegen einen Baum, wodurch der 19-Jährige oberflächliche Verletzungen erlitt. Er wurde umgehend von der Streifenwagenbesatzung vorläufig festgenommen.
Betäubungsmittelfunde bei Insassen
Bei der weiteren polizeilichen Untersuchung stellte sich heraus, dass der Unfallfahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Neben ihm befanden sich zwei weitere Personen im Fahrzeug, die beide geringe Mengen Betäubungsmittel bei sich trugen. Glücklicherweise wurden bei dem Unfall keine weiteren Personen gefährdet.
Die Konsequenzen des Vorfalls
Am Audi A3 entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Das Polizeirevier Eberbach hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Dieser Vorfall unterstreicht die ernsthaften Risiken, die mit dem Fahren unter Drogeneinfluss und der Missachtung polizeilicher Anordnungen verbunden sind.



