Kampferin für Gleichberechtigung
Rita Süssmuth sei nicht nur als Bundesministerin und Bundestagspräsidentin Vorbild gewesen, sondern auch als Vorkämpferin für die Gleichberechtigung und die politische Wirkkraft von Frauen, betonte Merz.
Ihr Kampf für eine moderne und offene Gesellschaft habe Maßstäbe für Toleranz und Weltoffenheit gesetzt. „Dieses Land verdankt ihr viel“, so der Kanzler. Die Bundesregierung werde ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
Eine Ära ging zu Ende
Die CDU-Politikerin war im Alter von 88 Jahren aus dem Leben geschieden. Von 1985 bis 1988 übte sie das Amt der Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit aus. Anschließend, von 1988 bis 1998, stand sie als Präsidentin an der Spitze des Deutschen Bundestages.


