Staatsmedien melden Tod des Revolutionsführers

Iran bestätigt Tod von Khamenei nach Trump-Bekanntmachung

Foto: Iran (Archivbild), via dts Nachrichtenagentur

Wenige Stunden nach der überraschenden Ankündigung durch US-Präsident Donald Trump haben iranische Staatsmedien den Tod von Ali Khamenei bestätigt. Der 86-jährige Oberste Führer des Iran sei als "Märtyrer" gestorben, meldete das iranische Staatsfernsehen. Das Land erklärte eine 40-tägige Staatstrauer. Die Revolutionsgarden drohten mit Vergeltung.

Trauer und Rachedrohungen

Der Tod von Ali Khamenei hat im Iran tiefe Bestürzung ausgelöst. Das Staatsoberhaupt wurde unter anderem im Staatsfernsehen als „Märtyrer“ bezeichnet. Als Reaktion auf den Tod des Religionsführers sowie mehrerer hochrangiger Militärangehöriger, darunter der Stabschef der Streitkräfte, wurde eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen. Die iranischen Revolutionsgarden schworen umgehend Rache.

Trump warnt vor Eskalation

US-Präsident Donald Trump reagierte auf die Entwicklungen mit einer deutlichen Warnung. Auf der Plattform Truth Social schrieb er: „Wenn sie es tun, werden wir sie mit einer noch nie dagewesenen Gewalt treffen.“ Er deutete damit mögliche weitere Gegenschläge des Irans an.

Explosionen in Dubai

Eine Welle von Vergeltungsaktionen im Iran hat offenbar auch die Metropole Dubai erreicht. Berichte über weitere Explosionen machten die Runde. Unter anderem wurde der bekannte Wolkenkratzer Burj Al Arab getroffen. Auf sozialen Medien verbreitete Videos zeigten Flammen, die aus mehreren Stockwerken der Hotelfassade schlugen. Die genaue Ursache und ob eine iranische Drohne beteiligt war, wird noch untersucht.