Probleme an Bord
Das Netz in den Lüften war zuletzt oft eine Schwachstelle. Immer wieder gab es Meldungen über Ausfälle oder Störungen des Internets an Bord der Flugbereitschaft. Das betrifft die speziell ausgestatteten Flugzeuge, die für offizielle Reisen der Bundesregierung genutzt werden.
Die Konsequenzen können gravierend sein. So konnte sich beispielsweise Bundeskanzler Friedrich Merz auf einem Flug nach Indien nicht wie gewünscht über die aktuelle Lage im Iran informieren. Solche „Blindflüge“ in Krisenzeiten sind mehr als nur unpraktisch.
Testphase beginnt
Um diese Probleme zu beheben, hat das Verteidigungsministerium eine Nachbesserung angekündigt. Bestätigt wurde nun, dass im Februar und März eine neue, leistungsfähigere Internet-Option getestet werden soll. Zum Einsatz kommt die Technik zunächst auf einem Airbus A350.
Der Anbieter verspricht Verbesserungen: Eine „wesentlich höhere Übertragungsrate“ und eine „höhere Priorisierung beim Aufbau der Satellitenverbindung“ sollen dafür sorgen, dass temporäre Ausfälle der Vergangenheit angehören. Damit soll die Arbeit der Regierung auch unterwegs reibungsloser funktionieren.




