Importgüter werden günstiger
Der Dezember 2025 brachte eine spürbare Entspannung bei den Importpreisen. Mit einem Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Rückgang so stark aus wie seit März 2024 nicht mehr. Zuvor hatten sich die Preise bereits im Oktober und November 2025 im Vergleich zum Vorjahr verringert.
Gegenüber dem Vormonat November 2025 sanken die Einfuhrpreise im Dezember leicht um 0,1 Prozent.
Energie bremst weiter
Den größten Faktor für diese positive Entwicklung spielten erneut die gesunkenen Energiepreise. Alle Energieträger waren im Dezember 2025 günstiger zu haben als im Vorjahresmonat, angeführt von Erdgas (-23,4 Prozent) und Rohöl (-23,2 Prozent). Auch Strom verbilligte sich um 14 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise gaben die Importpreise nur noch um 0,3 Prozent nach. Hier stiegen die Preise im Vergleich zum Vormonat sogar um 0,3 Prozent.
Landwirtschaft mit Licht und Schatten
Bei importierten Agrargütern zeigten sich deutliche Unterschiede. Während Rohkakao, lebende Schweine und Getreide im Preis sanken, verteuerten sich importiertes Geflügel und Eier sowie Rohkaffee im Vergleich zum Vorjahr erheblich.
Konsumgüter im Preisrückgang
Auch importierte Konsumgüter insgesamt waren im Dezember 2025 günstiger als im Vorjahr, insbesondere Gebrauchsgüter. Butter, Zucker und Olivenöl waren deutlich preiswerter. Bei Nahrungsmitteln insgesamt wurden jedoch leicht höhere Preise verzeichnet, getrieben von teurerem Haselnuss, Kaffee, Rind- und Geflügelfleisch.
Exportpreise stagnieren
Die Exportpreise veränderten sich im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat kaum und lagen bei null Prozent Veränderung. Gegenüber November 2025 sanken sie um 0,1 Prozent. Vor allem steigende Preise bei exportierten Vorleistungs- und Investitionsgütern glichen leichte Rückgänge bei Konsumgütern und Energie aus.




