Ein Schritt zur Eizellenspende?
Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sehen sich gezwungen, für Behandlungen ins Ausland zu reisen. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) möchte diese Situation ändern und Paaren eine Lösung im Inland anbieten. Ihr Vorschlag zielt darauf ab, die Eizellenspende unter klaren Regeln zu ermöglichen.
Warken betonte, dass es nicht darum gehe, alle Hürden für Eizellspenden einzureißen. Vielmehr solle die Möglichkeit geprüft werden, bereits vorhandene Eizellen nach einer Kinderwunschbehandlung für eine Spende zu nutzen, anstatt neue Mujeres zu entnehmen. Dies würde den Prozess für Spenderinnen erleichtern und die Risiken minimieren.
Gespräche mit Fachkolleginnen
Um ihre Pläne voranzutreiben, plant die Bundesgesundheitsministerin ein Treffen mit Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Familienministerin Karin Prien (CDU). Ziel ist es, eine gemeinsame Linie zu finden und anschließend mit den Fraktionen des Bundestags zu beraten. Besonders bei ethisch sensiblen Themen wie diesem sei es üblich, dass Vorschläge aus der Mitte des Parlaments entstehen.
Die Frauen-Union, deren Vorsitzende Warken ist, hat sich bereits für die Freigabe der Eizellenspende ausgesprochen. Der aktuelle Koalitionsvertrag enthält keine Regelung zu diesem Thema.
Bislang ist die Eizellenspende in Deutschland nicht erlaubt. Hauptgründe dafür sind die potenziellen Risiken für die Spenderinnen und die gesellschaftliche Debatte über die biologische Elternschaft, da das Kind nach einer Spende potenziell zwei biologische Mütter haben könnte.




