Pyrotechnik verzögert Anstoß
Das mit Spannung erwartete Ostderby zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden musste zu Beginn des 19. Spieltags der 2. Bundesliga wegen intensiver Pyrotechnik im Gästeblock mit leichter Verzögerung angepfiffen werden. Danach entwickelte sich ein leidenschaftliches Duell.
Dresden dominiert, Magdeburg trifft
Dynamo Dresden hinterließ zunächst den besseren Eindruck und setzte den Magdeburger Spielaufbau aggressiv unter Druck. Die Gäste erspielten sich einige frühe Gelegenheiten. Doch entgegen dem Spielverlauf ging Magdeburg in der 29. Minute durch Mateusz Zukowski zunächst in Führung. Ein langer Ball und eine Vorarbeit von Atik brachten den Treffer.
Amoako und Keller drehen die Partie
Die Freude der Hausherren währte jedoch nur kurz. Nach einer Ecke in der 34. Minute verschätzte sich Magdeburgs Torhüter Reimann, und Kofi Amoako staubte zum 1:1 ab. Kurz vor der Pause dann der nächste Nackenschlag für Magdeburg: Nach einem Freistoß nutzte Thomas Keller in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Abpraller zur 2:1-Führung für Dresden.
Unterbrechungen prägen zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel bemühte sich Magdeburg um mehr Kontrolle, doch immer wieder kam es zu Unterbrechungen. Kopfverletzungen und erneute Pyrotechnik auf Dresdner Seite sorgten für längere Pausen und hemmten den Spielfluss auf beiden Seiten. Dennoch drängten die Gastgeber in der Schlussphase auf den Ausgleich, scheiterten aber mehrmals knapp.
Wichtiger Sieg im Abstiegskampf
Dresden verteidigte die knappe Führung mit Leidenschaft und brachte den Sieg über die Zeit. Für die SGD ist dies ein enorm wichtiger Erfolg im Rennen um den Klassenerhalt. Magdeburg bleibt trotz einer engagierten Vorstellung im zweiten Durchgang punktlos. In der Tabelle verbessern sich die Magdeburger mit nun 21 Punkten auf Platz 14, während Dresden auf dem vorletzten Rang verharrt.




