Leichtes Plus am Donnerstag
Der deutsche Leitindex DAX hat am Donnerstag einen leichten Zuwachs verzeichnet. Zum Handelsende am Xetra-Parkett lag der Index bei 25.289 Punkten, ein Zuwachs von 0,5 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag.
Erholung nach zähem Start
Nach einem zunächst schleppenden Handelsverlauf fand der Dax im Tagesverlauf Fahrt auf und konnte die Marke von 25.300 Punkten überschreiten. Allerdings setzten mit der Eröffnung an der Wall Street Gewinnmitnahmen bei Nvidia ein, was auch den deutschen Leitindex nach unten zog.
Analysten mahnen zur Vorsicht
Der Experte Andreas Lipkow von CMC Markets bezeichnete die aktuelle Konsolidierungsphase im Dax als brüchig. Ein erneutes Abprallen an der Marke von 25.300 Punkten könnte bei Anlegern Ungeduld schüren. Für ein erneutes Anlaufen des Allzeithochs sei ein Überwinden dieser Hürde nötig. Generell sei eine gewisse Aufhellung bei den Investoren zu beobachten, die Sorgen um geopolitische und handelspolitische Entwicklungen nachlassen. Dennoch mahnt Lipkow zur Vorsicht, da das Handelsvolumen seit Tagen rückläufig sei.
Heidelberg Materials rutscht ab
Besonders die Papiere von Heidelberg Materials standen am Donnerstag im Fokus und bildeten das Schlusslicht im Handelsverlauf. Der Baustoffkonzern hatte zwar einen Rekordgewinn gemeldet, die Prognose für die kommende Zeit enttäuschte die Anleger jedoch. Die jüngsten Diskussionen um eine mögliche Abschwächung von Klimaregeln, in deren Vorfeld Heidelberg Materials frühzeitig in umweltfreundlichere Produktionsverfahren investiert hatte, wirft zusätzlich Schatten.
Energiepreise steigen leicht, Öl verteuert sich
Der Gaspreis verzeichnete unterdessen einen leichten Anstieg. Für eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im März mussten Anleger rund 32 Euro bezahlen, was einer Steigerung von drei Prozent entsprach. Der Ölpreis zog am Donnerstagnachmittag ebenfalls an: Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 72,29 US-Dollar, ein Plus von 2,0 Prozent zum Vortagesschluss.
Euro verliert an Wert
Der europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro war für 1,1789 US-Dollar zu haben, während ein Dollar entsprechend 0,8482 Euro kostete.

