Marktteilnehmer halten sich zurück
Nachdem die jüngste Auseinandersetzung um Grönland offensichtlich beigelegt ist, blicken die Anleger gespannt auf die Vereinigten Staaten. „Die Frage bleibt offen, welches Thema von den USA als nächstes kommt“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. Dieser Umstand sorgt für eine grundsätzliche positive Stimmung, lässt aber vor dem Wochenende Vorsicht walten.
Zufriedenstellende Wirtschaftsdaten
Die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone fielen insgesamt zufriedenstellend aus und stützen die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung. Dennoch betont Lipkow, dass ein langer Weg bevorstehe, bis die Talsohle durchschritten sei. Die Rolle der USA und Chinas bleibe dabei entscheidend.
Euro und Rohstoffe im Blick
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag leicht schwächer und kostete 1,1735 US-Dollar. Der Goldpreis verzeichnete ebenfalls ein leichtes Minus und wurde mit 4.921 US-Dollar je Feinunze gehandelt. Deutlich fester präsentierte sich hingegen der Ölpreis. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,6 Prozent auf 65,09 US-Dollar.
