Gesundheitspolitische Notwendigkeit
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat die Diskussion um eine höhere Tabaksteuer begrüßt. Er bezeichnete eine Anhebung als „richtig und notwendig“ aus gesundheitspolitischer Sicht.
Rauchen bleibt laut Reinhardt eine der größten vermeidbaren Gesundheitsgefahren. Internationale Erfahrungen und wissenschaftliche Daten belegten, dass höhere Preise den Tabakkonsum effektiv senken, insbesondere bei Jugendlichen. Dies wirke präventiv und erhöhe die Hürde für den Einstieg, während es zum Aufhören motiviere.
Doppelte Wirkung von Steuererhöhungen
Steuern auf gesundheitsschädliche Produkte haben laut Reinhardt einen doppelten Effekt: Sie schaffen finanzielle Spielräume für die Gesundheitsversorgung und Präventionsprogramme und tragen gleichzeitig messbar zur Reduzierung des Konsums bei.
Zuvor hatten bereits der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) und weitere Politiker der Koalition eine Anhebung der Tabaksteuer gefordert.






