Eisregen führte zu Unfällen

A96: Eisregen führt zu mehreren Verkehrsunfällen

Foto: Foto: Polizei BW

In den frühen Morgenstunden ereigneten sich auf der A96 im Bereich Wangen, Leutkirch und Aitrach mehrere Verkehrsunfälle. Glatteis durch einsetzenden Eisregen überraschte die Fahrer und führte zu Kollisionen mit Leitplanken. Glücklicherweise blieben die Insassen unverletzt, doch der Sachschaden ist erheblich.

Zwischen 1 Uhr und 6 Uhr am frühen Montagmorgen sorgte einsetzender Eisregen für tückische Fahrbahnbedingungen auf der Autobahn 96. Insgesamt fünf Autofahrer verloren auf der stellenweise glatten Fahrbahn die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und prallten gegen die Leitplanken. Die Polizei bestätigte, dass glücklicherweise niemand bei diesen Vorfällen verletzt wurde.

Erheblicher Sachschaden

Obwohl keine Personen zu Schaden kamen, beläuft sich der Gesamtsachschaden an den beteiligten Fahrzeugen und der Infrastruktur auf mehrere zehntausend Euro. Die nicht mehr fahrbereiten Wagen mussten allesamt von Abschleppdiensten geborgen werden. Insbesondere bei winterlichen Verhältnissen sind solche Schäden keine Seltenheit und verursachen erhebliche Kosten.

Geschwindigkeit nicht angepasst

Ein Unfallverursacher gab gegenüber der Polizei an, mit etwa 160 km/h unterwegs gewesen zu sein. Diese Aussage unterstreicht die Wichtigkeit, die Geschwindigkeit stets den vorherrschenden Witterungsverhältnissen anzupassen. Den rücksichtslosen Fahrer erwartet nun ein empfindliches Bußgeld wegen unangemessener Geschwindigkeit.

Anruf an die Vernunft

Die örtlichen Behörden nutzen diesen Vorfall als Mahnung an alle Verkehrsteilnehmer, bei Eisregen und glatten Straßen äußerst vorsichtig zu fahren. Eine angepasste Fahrweise und erhöhte Aufmerksamkeit können nicht nur Sachschäden, sondern auch weitaus schwerere Folgen verhindern. Es gilt der Grundsatz: Sicherheit geht vor Geschwindigkeit, vor allem unter schwierigen Bedingungen.